Der Filmtipp Award 2016: Diese Blogger sitzen in der Jury – Teil 3

Zum Thema Allgemein, Der Filmtipp Adward, Interviews von - März 07, 2016
Der Filmtipp Award 2016: Diese Blogger sitzen in der Jury – Teil 3

Der Filmtipp Award kommt mit langsamen Schritten, aber immer näher. In mehreren Episoden stelle ich euch bis dahin die Jury-Mitglieder vor. Um es mir ein bisschen einfacher zu machen, habe ich als Vorgabe jedem gesagt, er solle mir jeweils in 3 Sätzen etwas über sich, seinen Blog und das Filmjahr 2015 schreiben. Natürlich hat sich fast keiner an die 3-Satz-Grenze gehalten 😉 Ihr rockt! Los geht’s:

Gorana  – ERGOthek

ICH: Meine Liebe zur Kunst bereichert mein Leben, seit ich das Licht der Welt erblickt habe. Mein Herz gehört den in Bilder gefangenen Gefühlen (quasi der bildenden Kunst), und meine Seele den in Worte verfassten Gedanken (quasi der Schreibkunst). Das Eine, was diese beiden Künste verbindet liebe ich mit Herz und Seele, und das sind durch bewegte Bilder erzählte Geschichten, ERGO Filme.

BLOG: Die ERGOThek ist meine kleine Welt, in der ich mit Gleichgesinnten meine Leidenschaft für Filme teile. Zumindest hat alles so angefangen. Mittlerweile hat sich ERGOThek zu einer Datenbank entwickelt die viele meiner Leidenschaften und Gedanken beherbergt. Alles absolut gefühlsbetont und völlig unprofessionell.

FILMJAHR: 2015 war ein gutes Filmjahr. Ich habe einiges gesehen und es auch genossen. Wie jedes Jahr, hat aber auch Dieses seine wenigen hervorstechenden Favoriten, mit denen ich mal mehr mal weniger einverstanden bin.

Benjamin Deigendesch von Filmfreek

Wenn ich nicht am Filmblog sitze und an Artikeln tüftle, was in letzter Zeit viel zu kurz kommt, bin ich im Bereich der Web Analyse unterwegs. Über diese Arbeit bin ich dann 2010 auch auf den Trichter gekommen, es doch mal mit nem eigenen Blog zu versuchen. Filmfreek.de existiert also nun seit gut 5 1 /2 Jahren und ist zu meinem zweiten Ich geworden. Im Laufe der Zeit ist der Fokus auf die Facebook und Twitter Auftritte größer geworden, aber das Herzstück ist immer noch der Blog selbst.

Was meine Filmsichtungsaktivitäten angeht, so zeigt mir ein Blick auf meine Statistik, dass ich 2015 gerade 9 Mal im Kino war. Dabei war die durchschnittliche Filmlaufzeit mit 134 Minuten so hoch wie nie zuvor – genau wie die Kosten 8,54€/ Ticket. Soweit die Zahlen, Daten, Fakten. Nun die Emotionen.

Meine persönlichen Highlights des Jahres waren „The Imitation Game“ und „Whiplash“. 2016 stellt uns in meinen Augen ein paar nette kleine Filmchen in Aussicht wie „Zoomania“, „Pets“, Hail, Caesar“, „Deadpool“, „Das Dschungelbuch“, „Tarzan“, „Now You See Me 2“, „Finding Dorie“, wobei der große Aha-Effekt wohl ausbleiben wird. Lassen wir uns überraschen

Martin Ramm von SciFiFilme

Ich bin Filmwissenschaftler aus dem tristen Norden. Dass ich über Science-Fiction blogge, ist genaugenommen ebenso Zufall wie der Umstand, dass ich überhaupt blogge. Denn eigentlich fehlt es an Zeit und Belohnung – weil es trotzdem Spaß macht, ich seit jeher fürs Schreiben lebe und mich das halbwegs enge Blogthema auf eine angenehm unaufdringliche Weise zur Spezialisierung treibt, obwohl ich eigentlich dem Credo folge, jedes Filmgenre gleichermaßen zu lieben, lebt SciFiFilme.net nach wie vor.

Zu sagen, über was genau auf SciFiFilme.net geschrieben wird, wäre wohl Eulen nach Athen zu tragen. „News“ im klassischen Sinne gibt es nur im Sonderfall, denn damit ist das Internet sowieso voll und irgendwer ist eh immer schneller als man selbst. Daher geht es primär darum, ausführlich über Filme zu schreiben, wobei ich hoffe, eine halbwegs gute Mitte aus Scheußlichem und Tollem, Altem und Neuen, Geheimtipp und reichlich Diskutiertem zu finden.

Mein Filmjahr war wie immer eines, in dem ich eigentlich viel zu wenig gesehen habe, zu wenig Neues und sehr viel Altes schaute. Dass ein 79-Jähriger mal eben das Actionkino von Grund auf neu definierte, tatsächlich Star Wars anlief und Kleines mit Anspruch und Wagemut fortwährend beliebter wird, machte 2015 aber auf jeden Fall zu einem hochspannenden, sehr besonderen Jahrgang. Auch und gerade im Genrebereich.

Robin Schröder von Mise en Cinéma

Hey, ich bin Robin, habe bereits mein Germanistikstudium so cineastisch wie möglich ausgerichtet und kann inzwischen gar nicht mehr ohne das Medium Film leben. Von Blockbuster bis Arthouse sauge ich jedes bewegte Bild förmlich in mich auf, unabhängig von Herkunftsland, Genre, Produktionsjahr. Einen gewissen Hang zum ostasiatischen Kino kann ich allerdings nicht leugnen.

Mise en Cinéma betreibe ich mittlerweile seit beinahe sechs Jahren. Für aktuelle Hollywoodnews, -charts und -trailer gibt es andere Filmportale. Ich hingegen konzentriere mich ausnahmslos auf das für mich Wesentliche: Eine kompakte Filmkritik nach der anderen, um meinen Lesern so viele sehenswerte (und manchmal weniger bekannte) Filme wie möglich näher zu bringen.

Das Kinojahr 2015 habe ich zwar nicht so umfassend miterlebt, wie ich es gerne hätte, doch selbst eine nicht unbedingt flächendeckende Sichtung ließ mich den ein oder anderen großartigen Film entdecken.

Florian Wurfbaum von Entertainment Blog

Ich bin wurfi aka Florian und nach der Sichtung von George Lucas „Krieg der Sterne“ wurde mein Interesse endgültig in Richtung Film gelenkt. Mit den Möglichkeiten des Internets habe ich mich dann dazu entschlossen 2010 wurfis-blog zu gründen. Hierbei habe ich im Laufe der Jahre mit Marcel, Kevin und Dominik Gleichgesinnte gefunden, mit denen ich seit 2015 den Entertainment-Blog mit Kritiken, Interviews und Podcasts am Leben halte. Wir haben eine besondere Liebe für das Action- und Schauwertekino, so dass sich unsere Besprechungen verstärkt in diesen Genres befinden.

2015 zählt aus Sicht des Blockbuster-Kinos mit Sicherheit zu den stärksten Filmjahren seit langem. Überraschenderweise konnten vor allem die oftmals im Vorfeld stark kritisierten Franchise-Beiträge überzeugen. Hier scheint Hollywood endlich die ideale Formel gefunden zu haben, um einerseits Fanservice für die Anhänger der Vorgänger zu bieten und andererseits erfrischende, sinnvolle Neuerungen einzubauen, die eben auch eine neue Zielgruppe ansprechen.

So begeisterte sowohl die im Vorfeld immens gehypte „Mad Max“-Wiederbelebung, als auch die sehnlichst erwartet „Star Wars“ Fortsetzung restlos. Natürlich gab es auch überflüssige und enttäuschende Fortsetzungen. Insbesondere der dritte Teil der Luc Besson erdachten Action-Reihe „Taken“ erwies sich als stümperhaft inszenierter Rohrkrepierer. Ebenso wollte das neueste James Bond Abenteuer „Spectre“ nur bedingt überzeugen, da die Reihe trotz guter Ansätze schlichtweg auf der Stelle tritt. Aber als Schauwerte-Junkie war ich insgesamt sehr zufrieden mit dem Jahr.

Der Filmtipp Award wird am 6. März 2016 die besten Filme des vergangenen Jahres auszeichnen. Aktuell sitzt unsere Jury mitten in den finalen Votings. Hier ein Blick auf die Nominierungen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mitmachen. Ihr seid großartig!

Ich möchte meine Leidenschaft für Filme mit Euch teilen. Es gibt so viele spannende, interessante Werke, die viel zu wenig Beachtung geschenkt bekommen. Manchmal braucht ein stark kritisierter Film einen Verteidiger. Andere gehypte Filme müssen dagegen auch mal hinterfragt werden. Filme müssen Spaß machen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>